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29.7.2010 ; 22:06

Projekte

RBB und Q2E

 Allgemeines:

Die profilierten und bestandsfähigen beruflichen Schulen entwickeln sich zu Regionalen Beruflichen Bildungszentren (§ 29 Schulgesetz) mit weitestgehend eigenständiger, souveräner Entscheidungs- und Handlungskompetenz in der beruflichen Erstausbildung sowie der Fort- und Weiterbildung.
Eine moderne und qualitativ hochstehende berufliche Ausbildung ist sicherzustellen. Die Bildungsressourcen sind ökonomisch einzusetzen.
Ein Qualitätssicherungs- und Qualitätsentwicklungssystem ist zu implementieren.
Dabei steht im Mittelpunkt dieser Entwicklung der Erwerb einer Berufsfähigkeit die,

    • die Fachkompetenz mit allgemeinen Fähigkeiten humaner und sozialer Art verbindet,
    • die Entwicklung einer beruflichen Flexibilität zur Bewältigung der sich wandelnden Anforderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft ermöglicht,
    • die Bereitschaft zur beruflichen Fort- und Weiterbildung weckt und
    • die Förderung der Fähigkeit, bei der individuellen und öffentlichen Lebensgestaltung verantwortungsbewusst zu handeln, einschließt.

An dem Projekt RBB nehmen 11 beruflichen Schulen des Staatlichen Schulamtes Rostock teil. Im Rahmen der Entwicklung zukünftig bestandsfähiger beruflicher Schulen werden gemäß der Schulentwicklungspläne der Landkreise Bad Doberan und Güstrow sowie der Hansestadt Rostock zu fünf Regionalen Beruflichen Bildungszentren zusammengeführt.
Im Landkreis Güstrow werden die drei beruflichen Schulen zu einer beruflichen Schule mit überwiegend agrarwirtschaftlichen Profil (in der Projektstruktur mit A bezeichnet) vereinigt.
Die Hansestadt Rostock wird die Bildungszentren Wirtschaft (W), Gesundheit (G), Dienstleistung und Gewerbe (DG) mit einer Nebenstelle in Bad Doberan und das Bildungszentrum Technik (T), aus den jetzt noch drei beruflichen Schulen Bautechnik, Elektrotechnik/Elektronik und Metalltechnik als bestandsfähige berufliche Schulen vorhalten.
Die Projektorganisation folgt den Grundsätzen der Transparenz sowie klar definierter Arbeitsbereiche und Arbeitsaufgaben. Auf Grund der hochkomplexen Projektinhalte wurde eine Projektstruktur gewählt, die den Arbeitsprozess im Bildungsbereich nachvollzieht.

An jeder, der am Projekt beteiligten beruflichen Schulen, wird eine schulische Lenkungsgruppe gebildet. Ihr gehören der Schulleiter, Q2E-Multiplikatoren sowie weitere Lehrkräfte als RBB-Verantwortliche an. Die Koordination dieses Teams erfolgt über einen gewählten Leiter der schulischen Lenkungsgruppe. Jede berufliche Schule hat für seine Weiterentwicklung zu einem Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Entwicklungsperspektiven und Einzelprojekte skizziert und einen schulischen Projektstrukturplan auf der Basis der Handlungsfelder des RBB-Konzepts zu entwickeln. Für die konkrete Umsetzung dieser Projekte sowie für die Ergebnisbearbeitung ist die Schulische Lenkungsgruppe zuständig.

Weiterführende Literatur:

Peter Steiner / Norbert Landwehr
Q2E - Qualität durch Evaluation und Entwicklung (Heft 1 bis 6)
h.e.p. verlag
Bern (Schweiz) 2008
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.hep-verlag.ch/course/view.php?id=727

Weiterführende Links:

Informationen auf den Seiten des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft M-V: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.kultus-mv.de/_sites/schule/rbb/rbb-q2e.html
Q2E in Bremen:  http://www.qee-bremen.de